Marmo Arredo, eine Erfolgsgeschichte

Details
Daten:
20 Juni, 2018
​Die kurze Geschichte von Marmo Arredo
Gegen das Ende der 70er gründete Luigi Scapin zusammen mit seinen drei Söhnen Vincenzo, Gianni und Romeo die erste Produktionsstelle, welche sich auf die handwerkliche Bearbeitung der Bausteine spezialisierte. Somit entstand die Firma Scamar - Scapin Marmi.
Während der ersten Jahre trug der wachsende Bausektor zum Ausbau des Unternehmens bei. Das Unternehmen erkannte als erstes den Bedarf am Naturstein im Einrichtungssektor und blieb dem Bestreben nach Innovation treu, indem es das enorme Marktpotential durch das entsprechende Angebot realisierte. 
Der erste Schritt bestand darin das Präzisionsniveau der Bearbeitung immer weiter zu steigern. Es geschah indem der vorhandene Maschinenpark angepasst und die ersten Maschinen mit numerischer Kontrolle, welche für die Steinbearbeitungsbranche entwickelt wurden, angeschafft wurden.
Der zweite Schritt dagegen bestand darin die Firmenbezeichnung zu ändern durch eine „Namensvergabe“, welche das Vertrauen hervorrufte: Marmo Arredo, Steine für die Einrichtung. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten, so wie der Prozentanteil am Gewinn, welcher von diesem neuen Unternehmensbereich erwirtschaftet wurde und an Bedeutung zunahm. Die erfolgreiche Werkstatt entwickelte sich zur industriellen Fertigungsstelle. 
Parallel zu der Entwicklung von Produktionsprozessen wurde die Recherche nach neuen Materialien vorangetrieben; Marmo Arredo fand im Kompositstein aus Quarz das richtige Material für die Inneneinrichtung. In das neue Material wurde das Glauben gesetzt, es wurde überarbeitet und auf den Markt nicht nur in Italien, sondern auch in der ganzen Welt gebracht.
Dank der technischen Entwicklung und dem Zugang zu den neuen Materialien wuchs das Unternehmen weiter, suchte nach fortschrittlicheren Maschinen und implementierte die ersten Automatisierungsprozesse für das Beladen und den Schnitt. 
Die Bearbeitungseinrichtungen wurden perfektioniert, indem die Schnittpräzision millimetergenau wurde und die Bearbeitungszeiten verkürzt wurden, nichtsdestoweniger blieben die Liebe zu der handwerklichen Bearbeitung und das handwerkliche Geschick immer in den Feinbearbeitungsprozessen erhalten, welche auch jetzt von den Fachmännern manuell ausgeführt werden.
Mit der Jahrhundertwende und der gesammelten Erfahrung stellte sich das Unternehmen eine neue Herausforderung: die komplette Produktionsautomatisierung, angefangen mit der Materialeinspeisung bis zum halbfertigen Erzeugnis. 
Im Jahr 2006 wurde die neue zukunftsweisende Produktionseinrichtung eingeweiht: Das automatisierte Lager von Breton mit zwei Produktionslinien für Reihenfertigung. Die erste Anlage für die Serienproduktion weltweit, welche insbesondere Küchentops ununterbrochen bearbeitet und das richtige schlagende Herz der Produktionsanlage des Unternehmens ist.
Zur gleichen Zeit dank der boomenden Nachfrage nach Platten mit hohen Stärken entstand das Unternehmen Eulithe, welches Polyurethanschaumstoff in unterschiedlichen Dichten herstellte.
Das Unternehmen hatte die Absicht die Nachfrage nach einem anti-bakteriellen und nicht absorbierenden Material, welches als Struktur für die erleichterten Platten einsetzbar wäre, zu decken. Mit dieser neuen patentierten Formel produzierte Eulithe bei der Bearbeitung kein Pulver, sondern Spahn und schonte die Maschinen. Das Unternehmen fand eine Marktnische und Erfolg; Somit wurde im Jahr 2008 aus einem Startup nach 5 Jahren ein unabhängiges und autonomes Unternehmen.
Die Wirtschaftskrise um Ende 2000 rüttelte das Unternehmen nur leicht auf, welches dank den bereits getätigten Investitionen sich als solide und bereit erwiesen hatte, um die schwierigen Zeiten zu überstehen. Im Jahr 2010 gelang dem Unternehmen ein weiterer Aufstieg mit der Übernahme von Quartzforms, eines Herstellers für Agglomerate aus Quarz (engineered stone), mit dem Sitz in Magdeburg, Deutschland. Damit wurde aus dem Bestreben danach, den kompletten Produktionsvorgang und die Qualität vom Ausgangsmaterial bis zum Erzeugnis zu kontrollieren, die Realität. 
Heute steigert Marmo Arredo seine Effizienz und Produktivität immer weiter und bestätigt die Hingabe zur Innovation durch Entwicklung neuer Patente und Einführen von fortschrittlichen Technologien auf dem Markt. Diese Hingabe hat zur Entstehung des letzten wichtigen Projekts beigetragen: Offmat Forschungslabor.

Im Laufe des letzten Jahres wie ging es Ihrem Unternehmen (im Sinne vom Umsatz): Wie war der Jahresabschluss 2015?

Die Wachstumstendenz bleibt bestehen. Marmo Arredo hat in den letzten fünf Jahren konstant einen den zweifachen Betrag übersteigenden Umsatzwachstum verzeichnet, wobei Quartzforms seit 2012 (das Jahr vom effektiven Auftritt am internationalen Markt) seinen Umsatz vervierfacht hat.
Wie ist die Situation auf dem Markt in der Branche? 
Wie hat sich der Markt mit der Krise verändert und welche sind die möglichen Strategien um den negativen Herausforderungen dieser Periode entgegenzutreten? 


Unsere Branche verspürt die Schwankungen der Einrichtungsbranche, welche abgesehen von einzelnen schwierigen Momenten sich auf dem Erholungsweg befindet. Die "Krise" hat uns die Möglichkeit gegeben unser Produktangebot und Prozesse zu verbessern und zu optimieren, indem wir die Treue unsere Kundschaft durch solche zusätzliche Serviceleistungen wie Wartung und technische Assistenz, sowie optimierte Verpackungs- und Liefermodalitäten, Projektkoordination bis zur Installation und stetige Recherche nach alternativen Materialien, zu gewinnen versuchten. 
Was stellen Sie her? 

Marmo Arredo
wandelt Natursteine, Marmor, Granit und Kompositsteine für Einrichtungs- und Bauprojekte um. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist die Herstellung von Küchenplatten, andere Abteilungen beschäftigen sich mit Tops für Badezimmer, für Tische und Einrichtungselemente, mit Böden- und Wandverkleidungen, mit Herstellung von Badewannen, Werksteinen und Skulpturen.
Quartzforms ist ein Hersteller von Platten aus Quartzkompositstein (Engineered Stone).
Eulithe stellt Polyurethanschaumstoffe in unterschiedlichen Dichten her, welche als Sandwichpanelle mit anderen Materialien oder als Blöcke angefertigt werden.
Welche Märkte sind für Sie die wichtigsten? 
Was die tägliche Anfertigung von Küchen- und Waschtischplatten, sowie Einrichtungselementen betrifft, sind die europäischen Länder mit dem italienischen Markt am wichtigsten für Marmo Arredo. Dagegen bei den maßgeschneiderten Projekten und Verträgen agiert das Unternehmen weltweit.

Haben Sie vor Ihren Handlungsrahmen zu erweitern?

Quartzforms
breitet sich rasant in globalem Maßstab von Österreich bis zu Südamerika, einschließlich der arabischen Länder und Fernosten aus und beliefert sogar Nordamerika (USA und Kanada). 
Dagegen wird das Unternehmen auf dem europäischen Level von einem flächendeckenden Verkaufsnetz repräsentiert, mit der Unterstützung vom neuen Lagerhaus in Verona (Volargne), welches seit März 2016 offen ist und sich in einer logistisch strategischen Position für das optimale Beliefern unserer Kunden befindet.
Welche technischen Innovationen und Technologien werden sich in der absehbaren Zukunft in Ihrer Branche durchsetzen? 

Wir sehen die Zukunft in der Oberflächenintegration von all diesen Funktionselementen, die je nach Anwendung in die Tops eingebaut werden können: Solche wie drahtlose Aufladestationen, welche sich zu Ladestationen für kleine Elektrogeräte entwickeln werden, oder auch kapazitive oder berührungslose Steuerungssysteme, sowie die mechanischen Schiebevorrichtungen für Spülbecken und eingebaute Aufbewahrungssysteme, oder sogar Waagen und integrierte Induktionsplatten, Belüftungssysteme und eingebaute Abzugshauben mit Filtern. 
Damit die Integration solcher Elemente ermöglicht wird, muss selbstverständlich die Bearbeitungspräzision und die Produktionsfertigkeit soweit gesteigert werden, dass die Abweichungen gemindert werden und die Bearbeitungskapazitäten des Materials voll ausgeschöpft werden.
Einsatz von Breton Anlagen
Über welche Modelle verfügen Sie?
Die Unternehmensgruppe verfügt momentan über folgende Anlagen:

Marmo Arredo
1 Kontursäge Contourbreton NC 180
1 Kontursäge Contourbreton NC 160
1 Kontursäge Contourbreton NC 350
1 Kontursäge Contourbreton NC 400
1 Brückensäge Smart-Cut OPTIMA 800L
2 Combicut: Brückensäge + Wasserstrahl Anlage
1 Automatische Säge mit 7 Spindeln Multicut TAP
1 Automatische Anlage für Ausführung von durchgezogenen V-förmigen Nuten GoldenGroove
1 Automatischer Plattenlager mit Zubringung
2 Brückensäge Smartflex
2 Bearbeitungszentren Contourfive NC 700
1 Kontursäge  Contourbreton Dual
1 Brückensäge Smart - Cut 550 Optima

Quartzforms
2 komplette Anlagen für Herstellung von Bretonstone Platten
2 Polierstraßen für Platten
Welche Vorteile bieten sich dadurch an?  Eindrücke beim Einsatz?

Die Anlagen von Breton sind für uns Bezugsgrößen aus zwei Gründen: Die Qualität der Produkte und die geografische Nähe, welche zu einer gegenseitigen und bereits seit 30 Jahren bestehenden Kooperationsbeziehung beigetragen hat. 
Die Vorteile sind zahlreich und, dank dem breiten Modellspektrum, werden je nach ausgesuchtem Modell vielfältiger. Die mechanische Beständigkeit und Präzision der Anlage werden von einer intuitiven und leicht bedienbaren Software mit standardmäßigen Funktionen unterstützt. 
Wie sieht es aus mit der Assistenz und dem Kundendienst von Breton aus? 
Eins der größten Vorteile von Breton und von grundlegender Bedeutung für uns ist der ausgezeichnete Kundendienst, welcher pünktlich und termingerecht in Notsituationen das kompetente und kooperative technische Personal zur Verfügung stellt.

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