VERGLEICH ZWISCHEN COMBICUT UND ANTROPOMORPHER SÄGE-ROBOTER

Details
Daten:
4 Januar, 2019
Die robotisierten Schnitt-, Kontur- und Polierlösungen für Platten haben sich in der letzten Zeit den Eintritt in die Werkstätten verschafft mit dem Versprechen die Zukunft zu sein.
Wenn man sich jedoch einen genauen Blick gönnt, stellt sich die auf dem Markt hoch gepriesene Combicut Anlage von Breton für den kombinierten Schnitt mit Wasserstrahl und Diamantscheibe als die sicherere und günstigere Wahl dar.
Bedienersicherheit
Sehr oft bekommt man Anlagen mit antropomorphen Robotern zu Gesicht, welchen teilweise oder ganz an Schranken und Schutzgittern fehlt, und bei welchen der Bediener innerhalb des Arbeitsbereichs gelangen kann, während der Roboter im Betrieb ist. Die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen setzten den Bediener dem Risiko aus, von Materialsplitter oder von sich lösenden Werkzeugteilen getroffen zu werden. Das Unfallrisiko ist dabei sehr hoch.
Bei Combicut Anlagen überlappt sich der Arbeitsbereich mit dem Sicherheitsbereich und wird von allen Seiten mit bis zur Kopfhöhe sich erstreckenden Sicherheitsbarrieren umschlossen. Diese gewähren dem Bediener keinen Eintritt solange die Anlage im Betrieb ist und schließen jede Möglichkeit, dass die Personen von Materialsplitter oder von sich lösenden Werkzeugteilen getroffen werden können, aus.
Schnittgenauigkeit bei geraden Schnitten und bei 45° Gehrungen
Combicut hat einen steifen Brückenbau mit einem Gewicht von 8.000 Kg. Die Werkzeugkräfte werden gleichartig über die feste Querbrücke auf die seitlichen Stützen übertragen und abgeleitet, unabhängig davon, wo die Spindel sich befindet. Das Schneidewerkzeug befindet sich sehr nah an der Brücke und die Beugung ist dadurch praktisch nicht gegeben; Die langlebige Festigkeit wird garantiert, indem die mechanischen Gelenkpunkte auf das Minimum reduziert wurden.
Dadurch ergibt sich die perfekte Schnittpräzision und die Qualität von geraden Schnitten, sowie von Schnitten mit 45° Gehrung.
Ein anthropomorpher Roboter für den Schnitt hat eine grundsätzlich "asymmetrische", sehr leichte Bauweise mit einer Ausladung, welche die Kräfte des Schnittvorgangs umso weniger verträgt, je weiter entfernt sich das Werkzeug von der Hauptstruktur befindet.
Die Anzahl der freien, ungestützten Gelenke (Arm, Handgelenk, Spitze) ist erhöht (mindestens 5).
Anthropomorpher Roboter für den Schnitt: Ist für die Arbeit im "Freiraum" konzipiert worden und verfügt dadurch über keine linearen Arbeitsachsen. Somit werden alle Achsen zwangsläufig andauernd interpoliert. Das bedeutet, dass bei einem einfachen linearen Schnitt alle Achsen des Roboters gleichzeitig bewegt werden (üblicherweise 6), um die Linearität des Schnitts zu erreichen. Dadurch erhöht sich die Fehlerspanne, verursacht durch eine höhere Anzahl von Variablen.
Die einfachsten Bearbeitungen liefern somit nur mittelmäßige Ergebnisse.

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